Willkommen Mensch - Loosdorf
Geben wir Menschen auf der Flucht vor Krieg ein neues Zuhause

Galerie

Am 05.09.2016 beginnt Zarah Zaarur einen neuen Lebensabschnitt: Sie geht jetzt in die erste Volksschulklasse. Ihre Lehrerin: Sabine Raab. Wir wünschen Zarah einen guten Schulstart!


Am 11. Mai wurden die Teilnehmer am Konversationscafé mit guten arabischen Spezialitäten verwöhnt:






















Konversationscafé am 13.04.2016

Österreich-Puzzle - wir lernen spielerisch die Geographie unseres Landes kennen

Liebe Loosdorfer: Lernt die in unserm Schutz stehenden Frauen selbst kennen - z.B. in unserem Konversationscafé - und lasst ihnen ihre Kopfbekleidung tragen - sie sind sehr integrationswillig und mit großem Eifer beim Erlernen unserer Sprache dabei!

Die Männer sind so froh, dass sie Herrn Holzapfel zur Hand gehen dürfen! Wir wollen alle zusammenstehen und ihnen dabei helfen, gute Loosdorfer Gemeindebürger zu werden!

Osternesterlsuche am Karsamstag:

 

 

BIOGRAFIEN

Familie NAMO

Rim, 38, lebte in Harasta, östlich von Damaskus. Sie war Geografielehrerin. Ihr Haus wurde zerbombt, daraufhin zogen sie zur Familie ihrer Eltern und lebten vier Jahre in einem Raum zusammen, doch der Krieg kam wiederum näher und sie entschlossen sich zur Flucht. Rim liebt Kochen und Handarbeiten.

Saleh, 42, arbeitete 24 Jahre als Elektriker und Bühnentechniker (Licht und Ton). Er überlebte einen Messerangriff durch die Polizei und mit seiner Familie einen Angriff mit Giftgas. Saleh liebte seinen Job, aber er fühlt sich bei jeder Arbeit wohl.

Mayar, 17, besuchte eine Elektronikschule (Transistoren, Unterhaltungstechnologie). Nur die letzte Klasse fehlt ihm (Krieg). Als Hobby nennt er Schwimmen.

Sham, 2, isst und spielt gern. Sie ist sehr kontaktfreudig und hat bereits Kindergartenerfahrung (KiLo Loosdorf).

Die Flucht der Familie dauerte 11 Tage und führte von Syrien über den Libanon in die Türkei. Von dort aus mit dem Schlauchboot über Griechenland, dann Mazedonien, Serbien, Kroatien und Ungarn nach Graz, wo sie (wie alle anderen) fünf Tage im Gefängnis saßen. Dann ging es nach Traiskirchen und schließlich nach Loosdorf.